Trübe Prognose für Immobilien

Das Volumen der Immobilieninvestitionen in Russland könnte im Jahr 2026 gegenüber dem Vorjahr um 31% auf 700 Mrd. Rubel (ca. 7,8 Mrd. Euro) sinken. Dies geht aus Prognosen des Beratungsunternehmens IBC Real Estate hervor. Im ersten Quartal dieses Jahres wurden auf dem russischen Markt Transaktionen im Wert von 61 Mrd. Rubel (ca. 680 Mio. Euro) abgeschlossen, ein Rückgang von 50% gegenüber dem Vorjahr. Experten weisen darauf hin, dass diese pessimistische Prognose auf den weiterhin hohen Leitzins der Zentralbank von 15,5% zurückzuführen ist, der die Investitionstätigkeit bremst und zu Nachholbedarf auf dem Immobilienmarkt führt.

Den deutlichsten Rückgang der Investitionsnachfrage verzeichnen die Berater im Hotelsegment, wo zwischen Januar und März 2026 lediglich eine Transaktion im Wert von 1 Mrd. Rubel (ca. 11 Mio. Euro) abgeschlossen wurde, ein Rückgang von 89% gegenüber dem Vorjahr. Im Lagerimmobilienmarkt erreichte dieser Wert im ersten Quartal dieses Jahres 9 Mrd. Rubel (-68 %, ca. 100 Mio. Euro). Investoren steckten 16 Mrd. Rubel (-66 %, ca. 177 Mio. Euro) in Büroimmobilien und 12 Mrd. Rubel (-62 %, ca. 133 Mio. Euro) in Wohnimmobilien. Ein Investitionswachstum im ersten Quartal 2026 wird lediglich im Einzelhandelssegment verzeichnet, eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr auf 19 Mrd. Rubel (211 Mio. Euro). / Kommersant (RU)

15.03.2026

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