Straf-Premiere wegen Messenger-Nutzung

Erstmals hat ein russisches Gericht eine Geldstrafe gegen eine Bank verhängt, weil einer ihrer Mitarbeiter dienstlich einen ausländischen Kurznachrichtendienst nutzte. Wie die Medienaufsicht Roskomnadsor mitteilte, beträgt die Höhe der Strafe 200.000 Rubel (2100 Euro). Der Mitarbeiter hatte einer Kreditnehmerin mit seinem Diensthandy eine WhatsApp-Nachricht geschickt. Offenbar hat sich die Moskauerin daraufhin bei Roskomnadsor beschwert. Um welche Bank es sich handelt, ist nicht bekannt.

Das Messenger-Verbot betrifft nicht nur die App des US-Konzerns Meta, der in Russland als „extremistisch“ eingestuft und verboten ist. Auch nicht erlaubt ist die dienstliche Nutzung etwa von Viber, Telegram, Snapchat oder dem chinesischen WeChat. Neben der Finanzbranche gilt das Verbot auch in Behörden. Dadurch soll der Schutz personenbezogener Daten verbessert werden. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7658207) (RU)

20.04.2025

Vorheriger Beitrag

Bosch-Neustart durch Fremdverwaltung

Nächster Beitrag

Wein: Produktion statt Importe

Unser Telegram-Kanal

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal

Возврат к списку