Wein: Produktion statt Importe

Die Weinimporte nach Russland lagen im 1. Quartal um 51% unter dem Vorjahreswert, berichtet die russische Zollbehörde FTS. Ein Grund dafür seien die erhöhten Zölle für Wein aus den „unfreundlichen Ländern“, die seit dem 1. August 2024 gelten. Damals erhöhte die Regierung den entsprechenden Satz von 20% auf 25%, wobei der Mindestzoll von 1,5 Dollar auf 2 Dollar pro Liter stieg. Absolute Zahlen führt der Zoll nicht an. Die Importe aus der EU beliefen sich im gesamten vergangenen Jahr auf 1,6 Mio. Hektoliter, etwa um ein Drittel weniger als 2023.  
Während die Importe zurückgehen, steigert Russland seine eigene Produktion so schnell wie kaum ein anderes Land. Laut der internationalen Weinorganisation OIV hat Russland im vergangenen Jahr 5,4 Mio. Hektoliter Wein produziert, 19,3% mehr als 2023. Größer war die Steigerung nur in Georgien (26,6%) und in Argentinien (23,3%). Unter den Wein produzierenden Ländern belegte Russland laut OIV den 11. Platz. An der Spitze stand Italien mit 44,1 Mio. Hektoliter Wein, gefolgt von Frankreich mit 36,1 Mio. und den USA mit 21,1 Mio. / [Interfax](https://www.interfax.ru/business/1021002), RBC [1](https://www.rbc.ru/wine/news/67ff7c1c9a794740163df2ac), [2](https://www.rbc.ru/business/01/08/2024/66ab64df9a79477b3ae2bdbd), [Smart-Lab](https://smart-lab.ru/blog/news/1118411.php) (alle RU)

20.04.2025

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