Rubelkauf-Pflicht abermals gelockert
Russlands wichtigste Exportunternehmen müssen ab sofort nur noch 40% statt bisher 60% ihrer Fremdwährungseinnahmen in Rubel umwandeln. Die Regierung in Moskau begründete die von ihr kürzlich beschlossene Abmilderung damit, dass sich der Rubelkurs stabilisiert habe und im Markt genug Devisen verfügbar seien. Russland hatte im Oktober 2023 bestimmte Exporteure dazu verpflichtet, 80% ihrer Devisenerlöse zu repatriieren und in Rubel umzutauschen. Ziel der bis zum 30. April 2025 befristeten Maßnahme war es, den damals schwächelnden Rubel zu stützen. Vor rund einem Monat wurde die Prozentzahl auf 60% gesenkt. Die Umtauschpflicht gilt für 43 „Gruppen von Unternehmen“, die Energie, Metalle, Chemieprodukte, Holz- oder Agrarprodukte exportieren und dafür Fremdwährungen einnehmen. Wer genau betroffen ist, ist Geheimsache. / [RBC](https://www.rbc.ru/economics/13/07/2024/669227079a7947ff610f4889) (RU)
15.07.2024
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