Mehr Privatinsolvenzen

Von Januar bis Juni haben russische Gerichte 191.500 Privatpersonen für insolvent erklärt, geht aus Daten des staatlichen Firmenregisters Fedresurs hervor. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Privatinsolvenzen somit um 17,6%. Von 2022 bis 2023 hatte der Zuwachs noch 34,3% (von 121.300 auf 162.900) und von 2021 bis 2022 sogar 37,8% (von 88.000 auf 121.300) betragen. Die bislang stärkste Zunahme bei den Privatinsolvenzen im Jahresvergleich wurde 2021 verzeichnet. Damals wurden im Januar-Juni 88.000 Russen vor Gericht für zahlungsunfähig erklärt worden – gut doppelt so viele wie im vergleichbaren Zeitraum des Pandemiejahres 2020 (42.700). Am meisten Privatinsolvenzen gab es 2024 in der Schwarzmeerregion Krasnodar im Süden Russlands. An zweiter Stelle folgt das Gebiet Moskau. Seit der Einführung des Privatinsolvenzverfahrens im Oktober 2015 sind bislang 1,29 Mio. Russen gerichtlich für insolvent erklärt worden. / [Interfax](https://www.interfax.ru/business/970440) (RU)

15.07.2024

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