Krise am Baumaschinenmarkt

Die Krise der russischen Baumaschinenhersteller verschärft sich. Ihre Verkäufe auf dem heimischen Markt sind im 1. Halbjahr um 45,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 21,1 Mrd. Rubel (229 Mio. Euro) eingebrochen, berichtet der Branchenverband Rosspezmasch. Im Juni betrug der Rückgang sogar fast 63%. Der Rückgang bei den Importen von Straßen- und Baumaschinen nach Russland, die hauptsächlich aus China stammen, fiel hingegen mit 25-30% geringer aus, schätzen Experten. Dazu beigetragen habe auch der starke Rubel.

Für die zweite Jahreshälfte erwarten Marktkenner eine Belebung bei den Einfuhren, da zum 1. Januar 2026 die Entsorgungsabgabe auf eingeführte Fahrzeuge erneut steigt. Bereits heute übersteigen die Lagerbestände der Importeure bei einigen Fahrzeugklassen den gesamten jährlichen Bedarf in Russland. So schätzt der russische Hersteller von Baumaschinen CHETRA, dass sich zurzeit 5000 Bagger mit einem Gewicht von 20 bis 50 Tonnen in den Lagern der russischen Händler befinden. Gegen Jahresende dürften es 12.000 Stück sein. Der Markt für solche Geräte beläuft sich laut CHETRA nur auf 2300 Stück im laufenden Jahr und 5000 Stück im kommenden Jahr. Das Unternehmen hält daher eine Pleitewelle unter

12.08.2025

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