Arbeitsverbot für Kuriere

St. Petersburg hat ein weiteres Arbeitsverbot für Migranten aus GUS-Ländern verhängt. Gestern unterzeichnete Gouverneur Alexander Beglow eine Anordnung, wonach Ausländer aus den meisten visafreien Ländern in der Metropole nicht mehr als Kuriere beschäftigt werden dürfen.

Ein entsprechendes Verbot hatte Beglow Ende Juli auch für Taxifahrer verhängt. Ziel der Maßnahme ist die Bekämpfung von Schwarzarbeit und die Verbesserung der Qualität und der Sicherheit der Dienstleistungen. Außerdem erhofft sich die Stadt dadurch mehr Arbeitsplätze insbesondere für jüngere Russen.

Die Vereinigung der russischen Transport- und Lieferdienste MAKS warnt, dass sich die Preise für Liederdienste wegen des Verbots verdoppeln könnten. Die Gehälter der Kuriere dürften um mindestens 20% steigen, so der Verband. Zurzeit seien in St. Petersburg rund 60.000 Kuriere beschäftigt, von denen ein Fünftel aus den russischen Nachbarländern stamme, deren Bürger anstelle eines Arbeitsvisums nur ein sogenanntes Patent benötigen. / [Forbes](https://www.forbes.ru/society/543723-beglov-zapretil-migrantam-rabotat-kur-erami-v-sankt-peterburge), [Fontanka](https://www.fontanka.ru/2025/08/12/75821153/) (beide RU)

12.08.2025

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