Holzindustrie in der Krise
Die russische Holzindustrie steckt nach Regierungsangaben in einer schweren Krise. Im ersten Halbjahr ist die Produktion je nach Zweig um 2% bis 10% eingebrochen, berichtete der stellvertretende Industrie- und Handelsminister Michail Jurin am Freitag im Föderationsrat (Parlamentsoberhaus). Die Situation der Branche bezeichnete er als „sehr schwer“. „Produktionsrückgänge gibt es so gut wie bei allen Produktarten: angefangen bei Schnittholz bis hin zu Zellstoff und Papier.“ Hauptverantwortlich für die Krise sind laut Jurin die hohen Zinsen und der starke Rubel. „Denn die Holzbranche war und ist exportorientiert.“ Außerdem hat sich die Branche vom Wegfall des EU-Marktes Jurin zufolge immer noch nicht erholt. Die EU, die bis dahin der wichtigste Absatzmarkt für russische Holzpellets war, hatte im Juli 2022 die Einfuhr dieser Erzeugnisse aus Russland gestoppt. / [RBC](https://www.rbc.ru/spb_sz/16/07/2022/62cbd7a19a7947227acb3bf2?ysclid=mdbynbe08189326676) (RU)
21.07.2025
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