Förderung der Kreativwirtschaft

Russlands Ministerpräsident Michail Mischustin hat das Wirtschaftsministerium angewiesen, eine bis 2026 befristete Strategie zur Entwicklung der Kreativwirtschaft auszuarbeiten. Das Strategiepapier soll bis Mitte Februar 2026 vorliegen, geht aus einer Mitteilung der Regierung vom Samstag hervor. Bis Dezember dieses Jahres soll zudem ein Maßnahmenplan zur Förderung kreativer Branchen vorgelegt werden. In diesem Rahmen will die Regierung die Liste der zur Kreativwirtschaft gehörenden Branchen ausweiten. Zur Kreativwirtschaft gehören zum Beispiel die Filmbranche, die Mode- und Designbranche, die Musikwirtschaft, bildende und darstellende Kunst, der Presse- und der Werbemarkt, die Software-Industrie. Im vergangenen Jahr haben sie laut Regierungsangaben zusammen 7,5 Bio. Rubel (82 Mrd. Euro) erwirtschaftet. Auf die Kreativwirtschaft entfielen damit 4% der gesamten russischen Wirtschaftsleistung. Zum Vergleich: In Deutschland steuerte die Kultur- und Kreativwirtschaft 2023 rund 123,2 Mrd. Euro zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung bei. Das entsprach einem Anteil von 3,3% des BIP, wie das Bundeswirtschaftsministerium berichtete. / [Russ. Regierung](http://government.ru/news/55690/), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7905974) (beide RU), [BMWK](https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Publikationen/Kultur-und-Kreativwirtschaft/Monitoringberichte/monitoringbericht-kultur-und-kreativwirtschaft-2024.pdf?__blob=publicationFile&v=25)

22.07.2025

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