SPIEF 2026: Viel Asien, Deutschland aber Nr. 1 unter westlichen Ländern

Zu Beginn des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) hat der Präsident des Russischen Unternehmerverbandes (RSPP) Alexander Schochin eine Lanze für ausländische Unternehmen in Russland gebrochen. „Ausländische Unternehmen wünschen sich Gleichbehandlung, da sie geblieben sind, seit vier Jahren weiter in Russland arbeiten und nicht auf die Liste der Vermögenswerte kommen möchten, die vorübergehend unter staatliche Verwaltung oder an andere Unternehmen übertragen werden. Sie wollen die Spielregeln kennen, sie wünschen sich Kriterien für eine redliche Präsenz, was wir begrüßen“, erklärte Alexander Schochin in einem gestern erschienenen Interview mit der Wirtschaftszeitung RBC.

Russlandgeschäft: Schochin fordert gleiche Spielregeln für alle

Schochin räumte ein, dass der Staat unter schwierigen Bedingungen das Recht habe, in strategischen Branchen die Präsenz ausländischer Unternehmen unter Berücksichtigung nationaler Interessen und Sicherheitsinteressen zu überprüfen. „Dennoch sollte es tatsächlich eine Gleichbehandlung geben, wenn ausländische Unternehmen korrekt arbeiten, alle festgelegten Spielregeln einhalten und ihre Muttergesellschaften die Dividenden ihrer russischen Tochtergesellschaften nicht für Zwecke verwenden, die den Interessen der nationalen Sicherheit zuwiderlaufen“, betont der RSPP-Präsident. Schochin aber sprach gleichzeitig eine implizite Warnung aus. Er sagte, dass „wir natürlich darauf hoffen können, dass ‚die andere Seite‘ uns genauso behandelt. Uns ist selbstverständlich bewusst, dass wir in den ‚unfreundlichen Ländern‘ nicht mehr viele Produktionsanlagen oder sonstige Vermögenswerte besitzen“, so Schochin weiter. 

Schochin fasst zusammen: „Wenn wir über die Rückkehr ausländischer Unternehmen aus ‚unfreundlichen Ländern‘ sprechen, möchten wir nicht, dass ein zurückkehrendes Unternehmen, das sich in diesen vier Jahren nichts hat zuschulden kommen lassen, allein aufgrund des Herkunftslandes mit Problemen konfrontiert wird. Uns ist Wettbewerb wichtig. Dazu gehört auch der Wettbewerb zwischen ausländischen Unternehmen aus verschiedenen Ländern – ein fairer Wettbewerb, zum Wohle des technologischen Fortschritts und zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen.“

Rückkehr westlicher Unternehmen nach Russland

Im Vorfeld des Wirtschaftsforums in St. Petersburg äußerte sich der Geschäftsführer der Association of European Businesses (AEB) Tadzio Schilling über eine mögliche Rückkehr ausländischer Unternehmen nach Russland:

„Die Wirtschaft bewertet die globale Lage stets ganzheitlich und analysiert die verfügbaren Möglichkeiten auf verschiedenen Märkten. Unternehmen, die ihre Präsenz vorübergehend ausgesetzt oder reduziert haben, haben ihr Interesse an Russland im Großen und Ganzen nicht verloren, sondern nehmen vorerst eher eine abwartende Haltung ein und orientieren sich am weiteren Verlauf des externen Umfelds. Die Schlüsselfaktoren für die Belebung der Prozesse sind nach wie vor die Verringerung der Unsicherheit, die Erhöhung der Vorhersehbarkeit und die Lockerung der geltenden Beschränkungen.“

In dem RBC-Interview verweist Schilling auf die Ursprünge der Energiebeziehungen zwischen Russland und Europa:

„Das Fundament für die Zusammenarbeit im Energiebereich zwischen der EU und Russland wurde Anfang der 1970er Jahre gelegt, also mitten im Kalten Krieg […] Und im Grunde hat dieses Fundament fast 30 Jahre lang funktioniert. Können die Energiebeziehungen in Zukunft wieder zu einem Fundament werden? Ich denke, es ist derzeit verfrüht, eine endgültige Antwort auf diese Frage zu geben. Und eigentlich spielt es keine Rolle, ob es sich um die Pharmabranche oder den Energiesektor handelt- man muss sich gerade vom Beispiel aus der Vergangenheit inspirieren lassen, als die Menschen in der Lage waren, an die Zukunft zu denken.“

Schilling plädiert für einen Neuanfang in den Beziehungen:

„Wird berücksichtigt werden, wer sich in der Vergangenheit wie verhalten hat? Wenn wir uns um eine Wiederherstellung, eine Neugestaltung der Beziehungen oder einen Waffenstillstand bemühen, können wir nicht in die Vergangenheit blicken und sagen: ‚Du hast das damals falsch gemacht!‘ Das ist wie bei einem Ehestreit: wenn Mann und Frau sich versöhnen wollen, muss man sich versöhnen. Man kann nicht in die Zukunft gehen und dabei in die Vergangenheit blicken. Unsere Position ist: man muss von vorn anfangen. Falls dieser Moment kommt.“

Putin-Unterhändler trifft AfD-Abgeordnete

Der Chef des Russian Direct Investment Fund (RDIF) Kirill Dmitrijew, der zudem Chefunterhändler für die Verhandlungen mit den Trump-Abgesandten Steve Wittkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner zu einem Waffenstillstand in der Ukraine ist, kündigte ein Treffen mit Abgeordneten der Partei Alternative für Deutschland (AfD) am Rande des Petersburger Wirtschaftsforums an. „Wir treffen uns und halten auch eine Diskussionsrunde mit den Vertretern der AfD ab, die sich für eine Wiederherstellung der Nord-Stream-Pipelines und der Partnerschaft mit Russland aussprechen“, sagte Dmitrijew im Vorfeld des SPIEF.

Nach Meinung von Dmitrijew „sehen Deutschland und weitere EU-Länder mittlerweile, dass sie seit ihrem Verzicht auf russische Energielieferungen über drei Billionen Euro verloren haben und ihre Wirtschaft praktisch an den Rand des Kollapses bringen“. Daher sei es wichtig, dass konstruktive Kräfte und Politiker aus Europa am Forum in St. Petersburg teilnehmen, sagt der Chef des russischen Staatsfonds

Trendwende von West nach Ost

Russlands Handelspartner aus Asien und dem Nahen Osten bestimmen die Teilnehmerlisten und prägen die Agenda, während westliche Wirtschaftsvertreter das Großereignis bis auf wenige Ausnahmen meiden. Auch eine von der Deutsch-Russischen Auslandskammer vorgenommene Analyse der Herkunftsländer der Redner bei Panels, Runden Tischen und Wirtschaftsdialogen zeigt die Trendwende von West nach Ost: Die meisten Spitzenmanager und Experten kommen inzwischen aus China (25), gefolgt von Saudi-Arabien (18) und Indien (17). Auslandsauftritte haben darüber hinaus Redner aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (12), Brasilien (9), Indonesien (6), Ägypten (5) und Südafrika (5). 33% der ausländischen Redner gehören den Ländern des Staatenbundes BRICS an, das entspricht 7% der Podiumsteilnehmer. Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) steuern insgesamt 22 Podiumsteilnehmer bei – die meisten aus Kirgisien (6).

Deutsche Redner wieder präsenter

Die Zahl der Podiumsteilnehmer ist in diesem Jahr auf 1171 im Vergleich zu 1600 im Vorjahr zurückgegangen. Dabei ist der Anteil ausländischer Redner mit 240 in etwa gleich zu 2025 (237) geblieben. Beim letzten Vorkrisenforum 2019 saßen noch 388 Ausländer in den Diskussionsrunden. Rund 80% an der Gesamtheit der Redner entfallen auf russische Experten.

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Unter den westlichen Forumsgästen stellt Deutschland in diesem Jahr die meisten Diskutanten (14), dicht dahinter rangieren die USA (13). Am heutigen Donnerstag hat die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer in Zusammenarbeit mit dem SPIEF-Veranstalter Roscongress einen deutsch-russischen Wirtschaftsdialog initiiert, an dem unter anderem der Eigentümer der Globus-Gruppe Thomas Bruch und Europas größter Milchbauer Stefan Dürr teilnehmen.

Das Wirtschaftspanel „Russland – Deutschland“ ist eines von insgesamt 16 länderbezogenen Panels und zudem das einzige Panel mit Fokus auf ein europäisches Land. Die restlichen widmen sich russischen Partnerländern wie etwa China, Indien, Brasilien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, oder auch ganzen Kontinenten wie Lateinamerika und Afrika oder der arabischen Welt.

Amerikaner: Kultur- statt Wirtschaftsaustausch

Die Amerikaner setzen demgegenüber auf den kulturellen Austausch. Erstmals seit 2021 nimmt aber wieder ein Regierungsvertreter aus den Vereinigten Staaten am SPIEF teil. Rodney Mims Cook Jr., amerikanischer Kulturminister mit gutem Zugang zu Präsident Donald Trump, nimmt am „Dialog der Kulturen Russland – USA“ teil, das vom Präsidenten und Geschäftsführer der American Chamber of Commerce in Russia (AmCham) Robert Agee moderiert wird.

Weitere europäische Podiumsteilnehmer kommen in diesem Jahr aus Italien (7), Serbien (6), Großbritannien (4) und der Schweiz (2). Noch 2019 hatten westliche Staaten die Top-10 der Panel-Teilnehmer geprägt: Die USA stellten mit 48 die meisten Redner, Deutschland lag damals auf Platz zwei mit 33, China stellte 31, Frankreich 30, Großbritannien 21, Italien und Indien je 16, Schweden 12, die Schweiz 10 und Japan 9.

Gastland Saudi-Arabien

Nach St. Petersburg sind in diesem Jahr Wirtschaftsvertreter aus mehr als 130 Ländern angereist, im vergangenen Jahr waren es 144 Länder gewesen. Das Forum empfing im vergangenen Jahr 24.200 Besucher, in diesem Jahr werden über 20.000 erwartet. Die Delegation Saudi-Arabiens ist beim diesjährigen Forum Gastland, vertreten durch den Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman Al Saud, den Minister für Industrie und Bodenschätze Bandar Ibrahim Alkhorayef sowie den Investitionsminister Fahad Al Saif. Die saudische Delegation setzt sich aus mehr als 200 Delegierten zusammen. Beide Länder unterhalten seit 100 Jahren diplomatischen Beziehungen und begehen dieses Jubiläum beim diesjährigen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. Der bilaterale Handel ist gering: Im vergangenen Jahr belief sich der Warenaustausch beider Länder auf 3,3 Mrd. US-Dollar, davon entfielen 98% auf den Export russischer Güter in das Königreich.

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Beim vergangenen SPIEF wurden über 1080 Verträge unterzeichnet. 2025 belief sich die Abschlusssumme auf fast 6,48 Bio. Rubel, dabei handelte es sich ausschließlich um Deals, die keiner Geheimhaltung unterliegen. Der Rekordwert wurde 2024 mit rund 6,5 Bio. Rubel erreicht.

Weniger Staats- und Regierungschefs

Die Zahl an hochkarätigen SPIEF-Gästen hat in den vergangenen fünf Jahren deutlich abgenommen. 2021 hieß der russische Staatschef Wladimir Putin noch acht Staats- und Regierungschefs willkommen, darunter den damaligen österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro und den argentinischen Präsidenten Alberto Fernandez. In diesem Jahr nehmen Tansanias Präsidentin Samia Suluhu Hassan und Usbekistans Präsident Schawkat Mirsijojew teil, nicht aber das Staatsoberhaupt des Gastlandes Saudi-Arabien.

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Beim Blick auf die höchsten ausländischen Gäste der vergangenen Jahre sieht man eine Entwicklung weg von westlichen Gästen hin zu Gästen aus dem sogenannten „globalen Süden“. Mit dem Besuch von Narendra Modi im Jahr 2017 verlagerte sich das geopolitische Gewicht des Forums erstmals nach Osten: Indien als aufstrebende asiatische Großmacht präsentierte sich nicht nur als traditioneller Partner Russlands, sondern auch als aktiver Investor in Energie- und Infrastrukturprojekte. 2019 folgte mit Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping ein weiteres Schwergewicht aus Asien. 2022 signalisierte Xi Jinpings erneuter Besuch, dass China Russlands wichtigste globale Stütze geworden ist, politisch wie wirtschaftlich. 2023 folgte Abdelmadjid Tebboune, der Präsident Algeriens.

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2013 reiste die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel als führende Stimme Europas nach St. Petersburg. Ihre Präsenz unterstrich den Stellenwert, den Russland damals noch im europäischen Wirtschaftsgefüge einnahm. Deutschland war der wichtigste Handelspartner Russlands in der EU. Ab 2014 erschütterte eine Reihe von Krisen die Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union. Im WM-Jahr 2018 stattete der französische Staatschef Emmanuel Macron dem SPIEF einen Besuch ab. Der Spitzenpolitiker versuchte, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen, trotz Sanktionen und wachsenden Spannungen. Mit Sebastin Kurz, dem damaligen österreichischen Bundeskanzler, besuchte 2021 bislang das letzte Mal ein westlicher Regierungschef das wichtigste Wirtschaftsforum Russlands.

Eröffnungstag: Russische Riesen unter sich

Auch beim diesjährigen Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (SPIEF) springt das Fehlen westlicher Akteure sofort ins Auge. Wo früher der glänzende Pavillon von Mercedes-Benz die Blicke auf sich zog, parkt heute die Luxus-Karosse von Hongqi. Der chinesische Hersteller präsentierte beim diesjährigen Petersburger Forum sein teuerstes Modell Guoya – 31 Mio. Rubel (ungefähr 361.919 Euro). Auch der russische Automobilhersteller Aurus Motors protzte mit zwei neuen Modellen seiner Luxus-Limousinen, dem Senat und dem Senat Long.

Die eindrucksvollsten Auftritte gehören in diesem Jahr den heimischen Staats- und Großkonzernen. Mit aufwendigem Design und bunten Mustern dominieren Schwergewichte wie Gazprom, Sber, Lukoil, Aeroflot und die VTB-Bank die Bühne. Die Atmosphäre lässt sich in wenigen Worten ausdrücken: Russische Riesen bleiben unter sich.

Für internationale Abwechslung sorgen nur noch Delegationen aus China oder den Ländern des Persischen Golfs. Selbst der Stand von Saudi-Arabien – dem diesjährigen Ehrengast des Forums – wirkt im Vergleich zu seinem prachtvollen Auftritt vom vergangenen Jahr eher zurückhaltend. Eine der ganz wenigen Ausnahmen aus dem europäischen Raum bildet der Stand der ungarischen OTP-Bank – eine der wenigen westlichen Banken, die an ihrem Russlandgeschäft festhält.

Technologie und KI dominieren Themenmix

Das St. Petersburger Internationale Wirtschaftsforum (SPIEF) findet in diesem Jahr unter dem Motto „Pragmatischer Dialog – der Weg zu einer stabilen Zukunft“ statt und umfasst mehr als 150 Veranstaltungen. In seinem Grußwort an die Teilnehmer umreißt Russlands Präsident Wladimir Putin das diesjährige Motto der Wirtschaftsforums wie folgt: „Wenn internationale und wirtschaftliche Beziehungen mit beispiellosen Herausforderungen, der Fragmentierung von Liefer- und Technologieketten konfrontiert sind, dann sind Pragmatismus und ein Dialog auf Augenhöhe besonders gefragt.“

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Der mit Abstand häufigste Begriff im SPIEF-Programm ist „Technologie“ und „technologisch“ mit 42 Erwähnungen, gefolgt von „Zukunft“ (37), „KI“ und „Künstliche Intelligenz“ (32). Der Begriff „digital“ kommt 24-mal vor. 14 Themenüberschriften enthalten den Begriff „Herausforderungen“. Anders als im Vorjahr kommt das Wort Sanktionen einmal im Programm vor. Das Wort „global“ wird in unterschiedlichen Kontexten 19-mal verwendet. Das Schlagwort „BRICS“ findet in diesem Jahr fünfmal und der Begriff „Globaler Süden“ zweimal Erwähnung.

Zentral für das 29.  Internationale Wirtschaftsforums in St. Petersburg sind die Leitthemen „Weltwirtschaft: Zwischen Konfrontation und Zusammenarbeit“ und „Russische Wirtschaft: Strukturwandel für die Rückkehr zum Wachstumskurs“. Im Rahmen des ersten Themenblocks mit über 39 Veranstaltungen diskutieren die Teilnehmer über die Transformation internationaler Märkte, neue Formate der Zusammenarbeit sowie Investitionsstrategien. Der zweite Themenblock mit 32 Veranstaltungen fokussiert sich auf die russische Wirtschaft, ihre nachhaltige Entwicklung, die Industriepolitik, Investitionen und das Unternehmertum als Wachstumstreiber. Das Spektrum reicht von Themen wie „Rückkehr zum nachhaltigen Wachstum in Zeiten globaler Ungewissheiten“ bis hin zu Themen wie „Intelligenter Protektionismus: Unterstützung eiheimischer Produzenten ohne Wettbewerbsverlust“.

Ein Schlaglicht auf das Russlandgeschäft europäischer Firmen wirft das Panel „Unternehmerlandschaft im Wandel: Wie lange bleibt das Auslandsgeschäft auch in ausländischer Hand?“. Mit Blick auf westliche Sanktionen und russische Gegenmaßnahmen debattieren ausländische Wirtschaftsverbände, darunter die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer, mit Regierungsvertretern über die Transformation im internationalen Russlandgeschäft. Die Kammer wird dabei auch die umstrittene und wenig transparente Praxis der Fremdverwaltung und Nationalisierung ausländischer Unternehmen in Russland ansprechen.

Für die Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin am Freitagnachmittag kündigt der außenpolitische Berater des Präsidenten, Juri Uschakow, eine umfassende Bewertung der russischen Wirtschaft und der globalen Lage an. Neben Putin nehmen an der Sitzung die Präsidentin von Tansania, der Präsident von Usbekistan und der Vizepräsident der Volksrepublik China teil. Das St. Petersburger Internationale Wirtschaftsforum wurde 1997 gegründet und findet seitdem jährlich im Juni statt. Wladimir Putin sprach erstmals 2005 auf dem Forum.

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04.06.2026

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