Zyklische Überhitzung

Die russische Wirtschaft ist so überhitzt wie seit 16 Jahren nicht mehr, schätzt Zentralbankchefin Elwira Nabiullina. Erstmals seit zehn Jahren habe Russland zudem mit einer „zyklischen Überhitzung“ zu tun, sagte sie am Freitag. Von einer überhitzten Wirtschaft spreche man, wenn die tatsächliche Produktion die potenzielle Wirtschaftsleistung übersteige, erklärte Nabiullina. „Ziel der Geldpolitik ist es daher, die Produktionslücke zu verringern und ein ausgewogenes Wirtschaftswachstum zu erreichen.“ Außerdem müssten die Zinsen länger hoch bleiben, um die überhitzte Nachfrage wieder abzukühlen, betonte Nabiullina. Angesichts der ausufernden Teuerungsrate, die mittleiweile mit 9% mehr als doppelt so hoch wie das Ziel der Zentralbank ist, hob die Währungshüterin am Freitag ihren Leitzins von 16% auf 18% und damit auf den höchsten Stand seit Frühjahr 2022 an. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6862213) (RU)

30.07.2024

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