Zweite Runde bei Asset-Tausch

Der Tausch von eingefrorenen Vermögenswerten zwischen russischen und ausländischen Investoren geht in eine neue Runde. Dabei wird westlichen Investoren angeboten, ihre in Russland gestrandeten Investitionen gegen im Westen eingefrorene russische Vermögenswerte zu tauschen. Es geht dabei um Wertpapiere bzw. Hinterlegungsscheine für Aktien von Privatanlegern. Dem russischen Finanzministerium lägen bereits erste Anträge aus dem Ausland für eine zweite Etappe des Asset-Tauschs, wie der stellvertretende Finanzminister Iwan Tschebeskow mitteilte. Ihm zufolge zeigen ausländische Anleger großes Interesse an dem Tausch, obwohl sie dabei „von westlichen Regulierungsbehörden behindert werden“. Die zweite Etappe des Asset-Tauschs läuft eigentlich schon seit Anfang September. Bislang war jedoch nichts über ausländische Interessenten bekannt. Experten schätzen, dass ausländische Investoren dadurch Aktien im Wert von 5 Mrd. Rubel (knapp 49 Mio. Euro) freibekommen könnten. Der voraussichtliche Stichtag für die Verrechnung der Transaktionen ist der 30. September, wie der Organisator Investpalata mitteilte. Bei der ersten Etappe, die Mitte August zu Ende ging, hatten ausländische Investoren Berichten zufolge Assets im Wert von 8,1 Mrd. Rubel (79 Mio. Euro) „freigekauft“, was rund einem Viertel des gesamten Antragsvolumens von 35,3 Mrd. Rubel (343 Mio. Euro) entsprach. / [Izvestia](https://iz.ru/1764106/mariia-kolobova/tcepnaia-aktciia-inostrantcy-podaiut-novye-zaiavki-na-obmen-zamorozhennymi-aktivami), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7181930) (beide RU)

27.09.2024

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