Zinszuschüsse lassen Immobilienpreise explodieren

Ungeachtet der staatlichen Förderprogramme sind Wohnungen in Russland laut Zentralbank nicht erschwinglicher geworden. Die staatlich subventionierten Zinssätze hätten lediglich dazu geführt, dass sich die Wohnungspreise seit 2020 verdoppelten, stellte Zentralbankchefin Elwira Nabiullina am Freitag fest. Das Bauvolumen habe in diesem Zeitraum nur um 10% zugenommen. „Deshalb ist Wohnraum auch bei steigendem Einkommen nicht erschwinglicher geworden“, konstatierte Nabiullina. Mitte 2024 war in Russland ein großes staatliches Förderprogramm ausgelaufen, das seit 2020 Wohnungskäufe zu einem jährlichen Zinssatz von 8% in Russland möglich machte. In dieser Zeit vergaben russische Banken insgesamt 1,5 Mio. vergünstigte Immobilienkredite. Die sogenannte Familienhypothek sowie die Hypothek für IT-Fachkräfte – beide mit einem Zinssatz von 6% – wurden bis 2030 verlängert. Anspruch auf Familienhypothek haben nur Familien mit Kindern. Die maximale Kredithöhe liegt bei 6 Mio. Rubel. Im Großraum Moskau sowie in St. Petersburg und im Gebiet Leningrad ist sie doppel so hoch. / [RBC](https://www.rbc.ru/economics/12/09/2025/68c41fb49a794753f21af228) (RU)

16.09.2025

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