SAP-Schulden eingeklagt

Ein russisches Unternehmen hat damit begonnen, Lizenzgebühren für die Nutzung von Programmen des deutschen Softwarekonzerns SAP, der sich 2022 aus Russland zurückzog, einzutreiben. Legat, so sein Name, hatte im vergangenen Jahr die Forderungen von SAP gegenüber russischen Unternehmen gekauft. Medienberichten zufolge soll das Gesamtvolumen dieser Forderungen mehr als 2 Mrd. Rubel (20,5 Mio. Euro) betragen haben, wobei der Kaufpreis deutlich niedriger gewesen sein soll. Seit diesem Jahr strengt Legat erste Klagen gegen große russische Unternehmen an, die nach 2022 noch SAP-Software genutzt haben. Im Einzelnen fordert es 571 Mio. Rubel (5,85 Mio. Euro) von einer Tochter des staatlichen Atomkonzerns Rosatom und 74 Mio. Rubel (760.000 Euro) vom Energiekonzern T Plus, berichtet die Wirtschaftszeitung Kommersant. Juristen schätzen die Erfolgschancen von Legat vor Gericht als gut ein, sofern die Übertragung der Forderung korrekt erfolgt ist. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/8039705) (RU)

17.09.2025

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