Der Absatz von Zeitungen und Zeitschriften im russischen Einzelhandel ist im vergangenen Jahr um 9% gesunken, berichtet der Steuerdatenbetreiber Platforma OFD. Im Abonnementverkauf belief sich der Rückgang auf 12%. 2023 hatten beide Vertriebswege gegenüber dem Vorjahr noch leicht zugelegt. Die Zahl der Online-Abos stieg 2024 um 23%. Der durchschnittliche Rechnungsbetrag bei gedruckten Zeitungen und Zeitschriften legte um 13% zu, bei Abos waren es 10%. Für Onlineabos zahlten die Kunden im Schnitt 15% mehr als 2023. Insgesamt sehen Experten eine Verlagerung von Print zu Online. Das sei insbesondere bei landesweiten Wirtschaftsmedien zu beobachten. Für Lokalzeitungen bleibe Print nach wie vor der vorrangige Vertriebskanal. / [RBC](
https://www.rbc.ru/technology_and_media/07/02/2025/67a4aa769a79473d46ccbc75) (RU)