Wolga nicht russisch genug

Bei einer Industriemesse wurde die Neuauflage der sowjetischen Kult-Automarke Wolga enthüllt. Die Produktion der drei präsentierten Modelle soll noch 2024 in der Fabrik des russischen Autobauers GAZ in Nischnij Nowgorod starten, wo bis 2022 Fahrzeuge der Marken VW und Škoda vom Band liefen. Hersteller der Wolga ist offiziell eine neu gegründete Firma namens PLA. Für mehr Aufsehen als die gezeigten Fahrzeuge, bei denen es sich offenbar um Kopien der chinesischen Marke Changan handelt, sorgte Premierminister Michail Mischustin. Vor laufenden Kameras zeigte er sich beim Probesitzen im Auto unzufrieden darüber, dass nur wenige seiner Teile in Russland hergestellt werden. Gerade bei weniger komplizierten Elementen wie dem Lenkrad sei das nicht nachzuvollziehen, sagte er und rief „den jungen Minister“ herbei, offenbar den 37-jährigen Industrie- und Handelsminister Anton Alichanow. Unter den Augen des Ersten Vize-Premiers Denis Manturow ordnete Mischustin den Aufbau einer Lenkrad-Fertigung in Russland an. / [Handelsblatt](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/automobilbranche-russland-stellt-neue-wolga-limousinen-vor-china-kopien/100038996.html), [RBC](https://www.rbc.ru/auto/21/05/2024/664c83699a7947a8efaf81eb?from=from_main_13) (RU)

23.05.2024

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