Wirtschaft nicht abgekühlt
Der hohe Leitzins in Russland hat nicht zu der erwarteten Abkühlung der Wirtschaft geführt, konstatiert die russische Zentralbank in ihrem aktuellen Volkswirtschaftsbericht. So habe sich das Wirtschaftswachstum im Januar und Februar fortgesetzt, die Kreditvergabe habe sich nur leicht verringert, wobei die Verbraucherkredite sogar gestiegen seien. Die Verbraucher hätten ihre Ausgaben im Februar weiter erhöht, was die Zentralbank-Analysten mit gestiegenen Löhnen erklären. Insgesamt habe sich die Wirtschaft an das hohe Zinsniveau angepasst, sodass die strenge Geldpolitik für längere Zeit nötig sein werde. Dass die Zentralbank den Leitzins später als erwartet zu senken beginnt, erwarten auch russische und internationale Finanzexperten, die von der Zentralbank im März befragt wurden. Im Schnitt erwarten sie für das Gesamtjahr 2024 ein durchschnittliches Zinsniveau von 14,5%, nach 13,9% in der Februar-Umfrage. Aktuell liegt der Leitzins bei 16%. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6562808), [Frank Media](https://frankmedia.ru/158272) (alle RU)
15.03.2024
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