Firmen fordern Geheimhaltungs-Erlaubnis

Immer mehr Unternehmen bitten die russische Regierung um Erlaubnis, bestimmte offenlegungspflichtige Informationen nicht zu veröffentlichen. Das teilte Dmitri Timofejew, zuständiger Abteilungsleiter im russischen Finanzministerium, dem Onlinemagazin RBC mit. Nach seinen Worten befürchten die Unternehmen, leichter Ziel von westlichen Sanktionen zu werden, wenn sie z. B. die Zusammensetzung ihrer Unternehmensführung oder Informationen zu verbundenen Personen veröffentlichen. Einige Geschäftsleute hätten ihr Anliegen mit dem Wunsch begründet, „weiter nach Europa reisen zu können, wo sie Immobilien haben“, sagte Timofejew. Eine pauschale Befreiung von der Offenlegungspflicht schloss er jedoch aus: Bei solchen Entscheidungen müsse die wirtschaftliche Zweckmäßigkeit im Vordergrund stehen. In ihren bislang 13 Sanktionspaketen gegen Russland hat die Europäische Union 2100 Privatpersonen und Unternehmen mit Einreiseverboten und Kontensperrungen belegt. Europäische Personen und Firmen dürfen mit den Betroffenen keine Geschäfte mehr machen. / [RBC](https://www.rbc.ru/business/14/03/2024/65f2b8a69a7947849086abe7?from=short_news) (RU)

15.03.2024

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