Wintershall Dea klagt gegen Russland

Der deutsche Gas- und Ölproduzent Wintershall Dea befindet sich nach eigenen Angaben in zwei Investitionsschiedsverfahren gegen Russland. Grund seien „Verstöße der Russischen Föderation gegen Verpflichtungen aus dem bilateralen Investitionsschutzvertrag mit der Bundesrepublik Deutschland sowie aus dem Energiecharta-Vertrag“, teilte das Unternehmen am Montag in Kassel mit. Anfang September hatte der britische Energiekonzern Harbour Energy die Wintershall-Dea-Geschäfte ohne Russland-Bezug übernommen. Zu den Hauptaufgaben von Wintershall Dea gehörten nun „die Verfolgung der Ansprüche im Zusammenhang unter anderem mit der Enteignung der russischen Vermögenswerte, die Veräußerung der verbleibenden Vermögenswerte, die weitere Umstrukturierung der Organisation und letztlich die Schließung der Headquarter-Einheiten in Kassel und Hamburg“, so die Mitteilung. 2022 hatte Russland die Dividendenausschüttung der lokalen Gemeinschaftsunternehmen an Wintershall Dea blockiert. Zudem reduzierte die russische Regierung rückwirkend die Preise, zu denen die russischen Joint Ventures der Deutschen die produzierten Kohlenwasserstoffe an Gazprom verkaufen konnten. Im vergangenen Jahr zog sich Wintershall Dea aus Russland zurück. / [Interfax](https://www.interfax.ru/business/984570) (RU), W[intershall Dea](https://wintershalldea.com/de/newsroom/wintershall-dea-vollzieht-formwechsel-und-richtet-fokus-auf-neue-aufgaben)

02.10.2024

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