Weniger Gold auf Metallkonten
Das Guthaben auf den bei russischen Banken geführten Metallkonten ist im vergangenen Jahr um 23,6% geschrumpft, geht aus Zentralbankdaten hervor. Besonders Goldkonten sind betroffen, legt ein Bericht der Wirtschaftszeitung RBC nahe. In physischem Gold berechnet fiel der Rückgang noch stärker aus: Das Goldguthaben sank um 46,4% auf knapp 40 Tonnen. Wie viele russische Banken tatsächlich physisches Gold ihrer Kunden verwahren, ist unklar. Vor Februar 2022 waren es vor allem die Staatsbanken Sberbank, VTB, Gazprombank und Rosselchosbank. Wegen hoher Zinsen würden immer mehr Verbraucher auf Kredite verzichten und ihre Metallkonten anzapfen, verriet ein Bankinsider. „Statt sich von der Bank Geld zu leihen, ziehen es viele Kunden nun vor, ihr Gold zu verkaufen.“ Der Goldpreis setzt unterdessen seinen Aufwärtstrend fort. Am Montag kostete eine Unze des Edelmetalls erstmals in der Börsengeschichte mehr als 2900 US-Dollar. / [RBC](https://www.rbc.ru/finances/11/02/2025/67a5ce1b9a79473c06683932), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7496884) (beide RU)
13.02.2025
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