Top-Banker über Friedens-Dividende
Das meistzitierte russische Wirtschaftsportal RBC hat gestern einen Debattenbeitrag zum Thema „Was der Frieden für Russland und die Ukraine bedeutet“ veröffentlicht. Sein Verfasser ist der Ökonom und Top-Banker Michail Sadornow. Ende der Neunzigerjahre war er russischer Finanzminister, seither u. a. Vorstand der Staatsbank VTB. Bis 2023 leitete er die Großbank Otkrytije.
Als positive wirtschaftliche Folgen für Russland führt Sadornow insbesondere die Milderung des Arbeitskräftedefizits auf. Grund dafür sei eine zu erwartende „teilweise Demobilisierung“ der einberufenen Bürger, die Rückkehr von rund 550.000 Arbeitnehmern aus dem Rüstungssektor in die zivile Wirtschaft sowie vorteilhaftere Entwicklungen bei der Auswanderung und dem Zuzug von Arbeitsmigranten. Ohne Frieden gerate der russische Staatshaushalt in Schieflage, warnt der Ökonom. Die Inflation würde sich beschleunigen und es drohe eine weitere Abwertung des Rubels. Schon die ersten Anzeichen erfolgreicher Friedensverhandlungen dürften die russischen Aktien um 30 bis 40 Prozent steigen lassen, schätzt Sadornow. / [RBC](https://www.rbc.ru/opinions/finances/12/02/2025/67ac429f9a794766b7083972) (RU)
Als positive wirtschaftliche Folgen für Russland führt Sadornow insbesondere die Milderung des Arbeitskräftedefizits auf. Grund dafür sei eine zu erwartende „teilweise Demobilisierung“ der einberufenen Bürger, die Rückkehr von rund 550.000 Arbeitnehmern aus dem Rüstungssektor in die zivile Wirtschaft sowie vorteilhaftere Entwicklungen bei der Auswanderung und dem Zuzug von Arbeitsmigranten. Ohne Frieden gerate der russische Staatshaushalt in Schieflage, warnt der Ökonom. Die Inflation würde sich beschleunigen und es drohe eine weitere Abwertung des Rubels. Schon die ersten Anzeichen erfolgreicher Friedensverhandlungen dürften die russischen Aktien um 30 bis 40 Prozent steigen lassen, schätzt Sadornow. / [RBC](https://www.rbc.ru/opinions/finances/12/02/2025/67ac429f9a794766b7083972) (RU)
13.02.2025
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