Weniger Dividenden für den Staat

Russische Staatsunternehmen zahlen immer weniger Dividenden in den Haushalt ein. Laut dem Rechnungshof beliefen sich die Ausschüttungen im vergangenen Jahr auf insgesamt 307,4 Mrd. Rubel (3,4 Mrd. Euro). Gegenüber 2023 betrug der Rückgang 9,2% und gegenüber 2022 fast 60%.  
  
Die größten Dividenden erhielt der Staat von Transneft. Der Betreiber des russischen Ölpipeline-Netzes schüttete 100,9 Mrd. Rubel (1,1 Mrd. Euro) aus. Es folgten der Öl- und Gaskonzern Rosneftegas mit 71 Mrd. Rubel (0,8 Mrd. Euro) und die Reederei Sowkomflot mit 34,6 Mrd. Rubel (0,4 Mrd. Euro).  
  
In der Statistik des Rechnungshofs sind nur Unternehmen berücksichtigt, für die der staatliche Vermögensverwalter Rosimuschtschestwo unmittelbar zuständig ist. Daher fehlt zum Beispiel die größte Bank des Landes, die Sberbank, die im vergangenen Jahr eine Rekorddividende in Höhe von 752 Mrd. Rubel (8,2 Mrd. Euro) an ihre Aktionäre ausschüttete. Da dem Finanzministerium 50% plus eine Aktie der Sberbank gehören, flossen dadurch 375 Mrd. Rubel (4,1 Mrd. Euro) in den Staatshaushalt.  
  
Mit Gazprom fehlt ein weiteres Top-Unternehmen. Grund dafür ist allerdings, dass der größte Gasproduzent des Landes für die vergangenen Jahre keine Dividenden ausschüttete. / [Vedomosti](https://mail.kammer.ru/clicks.php?hex&m=ca40&c=41eaea&i=c5a&u=43bcf&r=aHR0cHM6Ly93d3cudmVkb21vc3RpLnJ1L2Vjb25vbWljcy9hcnRpY2xlcy8yMDI1LzA3LzE2LzExMjQ2Mjktc2NoZXRuYXlhLXBhbGF0YS1vdG1ldGlsYS1zbml6aGVuaWUtZGl2aWRlbmRvdi1nb3Nrb21wYW5paQ--&s=124f6edf6bcc15d5bbce5f3208f722cf) (RU)

17.07.2025

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