Im vergangenen Jahr stammten nur noch 8% der Materialien und der Gebäudetechnik im russischen Bürobau aus Europa. 2021 lag der Anteil bei 38%, bis 2024 fiel er bereits auf 13%. Das ergab eine Studie des russischen Projektentwicklers Pridex. Der russische Anteil stieg in den vergangenen fünf Jahren von 54% auf 77%, mit einem Zuwachs von 5 Prozentpunkten im vergangenen Jahr. Die restlichen 15% entfielen auf Importe aus Asien, wobei keine einzelnen Länder genannt werden.
Für Basismaterialien wie Zement, Porenbeton und Trockenmischungen gibt es inzwischen günstigere heimische Alternativen zu den Importen. In einigen Bereichen bleibt aber eine Importabhängigkeit bestehen. So stammen nach wie vor drei Viertel der in Büros verbauten Sanitärtechnik aus Europa, bei der Heiztechnik beläuft sich der Anteil laut Pridex noch auf 40%. / Kommersant (RU)
Weniger Baumaterialien aus Europa
17.02.2026
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