Nur 11,7% der Vorstandsposten in russischen Unternehmen sind mittlerweile mit ausländischen Staatsangehörigen besetzt. Ein Drittel (33%) der ausländischen Vorstandsmitglieder stammt aus den USA, ein Viertel (25%) aus der Europäischen Union. Das zeigt eine Studie der Moskauer Unternehmensberatung KFR. 2021 waren Ausländer in den Vorständen russischer Unternehmen noch zu 30% vertreten. Seitdem geht ihr Anteil kontinuierlich zurück: 2022 waren es 14%. Der geschäftsführende Gesellschafter bei KFR, Anton Storoschenko, spricht von einem „Exodus“ ausländischer Vorstandmitglieder aus Russland. Das führe zu einem „Defizit an globaler Expertise“, weil immer mehr russische Unternehmen an die Börse gehen und nach professionellen unabhängigen Direktoren suchen würden. / [Frank Media](
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