Verkaufspläne für verstaatlichte Firmen

Die russische Regierung hat nicht vor, die verstaatlichten Unternehmen selbst zu verwalten. Laut Finanzminister Anton Siluanow sollen die Firmen wieder verkauft werden. Beim Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg wurde Siluanow von Journalisten auf den Nudelhersteller Makfa angesprochen, der im Mai per Gerichtsbeschluss unter staatliche Kontrolle gestellt wurde. Der staatliche Vermögensfonds Rosimuschtschestwo sei bereits beauftragt worden, Makfa zu verkaufen, erklärte der Minister. „Eine Staatswirtschaft brauchen wir nicht.“ Makfa ist nach eigenen Angaben der größte Nudelhersteller in Russland und die Nummer fünf weltweit. Das 1937 gegründete Unternehmen wurde in den frühen Neunzigerjahren privatisiert. Im März dieses Jahres warf die russische Generalstaatsanwaltschaft Makfa einen „korrupten Ursprung“ vor und forderte die Enteignung der Firma zugunsten des Staates. / [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/economics/news/2024/06/06/1042011-minfin-nameren?from=newsline) (RU)

07.06.2024

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