Schwarzmarkt wächst

Jedes zehnte im russischen Einzelhandel verkaufte Produkt war im vergangenen Jahr eine Fälschung bzw. wurde ohne Erlaubnis der Hersteller angeboten. Das ergab eine Studie der Medienholding RBC. Weltweit liege der Anteil bei 2%. Den Wert dieser illegalen Verkäufe in Russland beziffern die Analysten auf 4,9 Bio. Rubel (51 Mrd. Euro). 2020 waren es noch 3,1 Bio. Rubel (aktuell 32 Mrd. Euro). Als Gründe für die Entwicklung zählt RBC die westlichen Sanktionen, die „Legalisierung von Parallelimporten“ in Russland und steigende Onlineverkäufe auf. Parallelimporte sind staatlich geduldete Grauimporte ohne Einwilligung der Hersteller, weswegen ihre Verkäufe von RBC offenbar zu den „illegalen Umsätzen“ gezählt werden. / [RBC](https://www.rbc.ru/industries/news/666025189a79475e081bdc00) (RU)

07.06.2024

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