Ungarn: US-Sanktionen gegen AKW beendet

Die USA haben nach ungarischen Angaben die Sanktionen aufgehoben, die den Ausbau des Atomkraftwerks Paks behinderten. Die Bauarbeiten könnten nun fortgesetzt werden, erklärte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto am Sonntag. Die Sanktionen waren Ende 2024 unter dem damaligen Präsidenten Joe Biden verhängt worden, weil die beiden neuen Reaktoren in Paks vom russischen Atomkonzern Rosatom gebaut werden sollen. Szijjarto hatte die Strafmaßnahmen immer als Bedrohung für die Energiesicherheit seines Landes kritisiert. Das einzige ungarische AKW liegt südlich von der Hauptstadt Budapest. Bislang sind dort vier Reaktoren russischer Bauart in Betrieb, die rund ein Drittel des Strombedarfs des EU-Staates abdecken. Die benötigten Brennelemente bezieht Ungarn aus Russland. Rosatom erhielt im August 2022 den Zuschlag für den Ausbau des AKW. Ausrüstungsteile dafür werden laut Szijjarto sowohl in Russland als auch in Frankreich gefertigt. / [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/business/news/2025/06/29/1120850-siiyarto-ssha?from=newsline) (RU)

30.06.2025

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