Die russische Wirtschaft hat sich im 1. Quartal deutlich abgekühlt, lautet das Resümee einer Studie des Moskauer Stolypin-Wirtschaftsinstituts. Mehr als jedes zweite (56%) der von ihm befragten 2500 Unternehmen berichtete von gesunkenen Umsätzen im Vergleich zum Vorjahresquartal. Besonders betroffen waren mit 66% die Kleinstunternehmen mit bis zu 15 Mitarbeitern. Bei den großen und mittelgroßen Unternehmen lag der Anteil bei 34%. Insgesamt reagierten 36,4% der Unternehmen mit Preissenkungen auf die schwache Nachfrage, zu höheren Preisen griffen 24,5%. Unter den großen Unternehmen waren es 33%, während nur 23% der Kleinstunternehmen ihre Preise anhoben. Am weitesten verbreitet waren die Umsatzrückgänge im Non-Food-Einzelhandel (75%), gefolgt vom Lebensmitteleinzelhandel (63%) und der verarbeitenden Industrie (62%). / [Vedomosti](
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