Türkei sucht Lösung für Banken-Problem

Die türkische Regierung will einer Agenturmeldung zufolge in kürzester Zeit eine Lösung für die jüngsten Probleme im Zahlungsverkehr mit Russland finden. Das Handelsministerium höre sich derzeit von betroffenen Unternehmen Vorschläge an, wie die Situation verbessert werden könnte, erfuhr die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass aus Regierungskreisen in Ankara. Berichten zufolge stoßen türkische Exporteure bei Überweisungen nach Russland seit Dezember auf Schwierigkeiten, weil Banken in der Türkei ihre Korrespondenzbeziehungen mit fast allen russischen Geldinstituten beendet haben sollen. Betroffen seien vor allem private Banken, zitiert Tass einen nicht namentlich genannten Sprecher der Handelskammer von Istanbul. Er selbst gehe davon aus, dass das Problem bis Februar gelöst werde. Ähnlich äußerte sich auch der Präsident der Turkish Exporters Assembly, Mustafa Gültepe. Probleme solcher Art soll es zuletzt auch bei der Zahlungsabwicklung durch chinesische Banken gegeben haben. Anlass für die größere Vorsicht der Türken und Chinesen ist ein Erlass von US-Präsident Joe Biden von Dezember, der Banken weltweit Sekundärsanktionen in Aussicht stellte, sollten sie Russland bei der Umgehung von Sanktionen helfen. / [TASS](https://tass.ru/ekonomika/19755703), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6455539)(alle RU)

19.01.2024

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