Die deutsche Baumarktkette OBI geht in Russland gerichtlich gegen ihre ehemaligen Tochtergesellschaften vor, berichtet die Wirtschaftszeitung Vedomosti. Laut Gerichtsakten, die auf vergangene Woche datiert sind, beläuft sich eine Forderung auf 25 Mio. Rubel (260.000 Euro). Die Zeitung vermutet, dass OBI gegen die andauernde Nutzung seines Markennamens in Russland klagt. Das war jedenfalls der Gegenstand eines anderen Verfahrens, das die Deutschen im November anstrengten. OBI hatte Mitte 2022 sein Russlandgeschäft an das russische Bauunternehmen MAX verkauft. Insider berichten, dass der Kaufvertrag eine Umbenennung der Baumärkte innerhalb von sechs Monaten vorsah. Die neuen Eigentümer nutzen jedoch bis heute die Marke sowie die Internetseite [obi.ru](
http://obi.ru). / [Vedomosti](
https://www.vedomosti.ru/business/articles/2024/01/16/1015343-obi-podala-novii-isk) (RU)