Türkei fordert Ausnahmeregelung

Nach den US-Sanktionen gegen die für die russischen Gasexporte wichtige Gazprombank hat die Türkei für sich eine Ausnahmeregelung gefordert, berichtet die regierungsnahe türkische Zeitung Hürriyet. Dass die Ende November verhängten Strafmaßnahmen die türkische Versorgungssicherheit gefährden, hatte zuvor der türkische Energieminister Alparslan Bayraktar gesagt. Ihm zufolge möchte die Türkei von den Sanktionen ausgenommen werden, um russisches Gas weiterhin über die Gazprombank bezahlen zu können. Wie Hürriyet nun von Insidern erfuhr, beantragten die Türken während des Ankara-Besuchs von US-Außenminister Antony Blinken in der vergangenen Woche konkrete Ausnahmen. Washington prüfe den Antrag. Das US-Finanzministerium hatte am 21. November die Gazprombank zusammen mit mehr als 50 weiteren russischen Kreditinstituten mit Blocking-Sanktionen belegt. Dadurch wurden sie weitgehend vom internationalen Finanzsystem abgeschnitten. / [Hürriyet](https://www.hurriyet.com.tr/yazarlar/hande-firat/amerikalilarin-ankara-cikarmasinin-sifreleri-42625681) (TR), [BFM](https://www.bfm.ru/news/563899) (RU)

16.12.2024

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