Stahlexporte rückläufig
Russland hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres 14,1 Mio. Tonnen Stahl und Metallprodukte exportiert, 22% weniger als im Vorjahreszeitraum. Das belegen Daten des russischen Branchendiensts MMI. Die Analysten machen für den Rückgang die russischen Exportzölle verantwortlich, außerdem hätten die russischen Produzenten durch die westlichen Sanktionen ihre lukrativsten Märkte verloren. Die Nachfrage im Inland sinkt ebenfalls, meint der führende russische Stahlproduzent Severstal. Für das gesamte Jahr 2024 erwartet er einen Rückgang des Metallverbrauchs gegenüber 2023 um 5,7% auf 43,7 Mio. Tonnen. Schuld daran sei der hohe Leitzins von derzeit 21%. / [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/business/articles/2024/11/18/1075615-postavki-metalloproduktsii-iz-rossii-upali) (RU)
20.11.2024
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