Softwarebranche mit Messenger-Sorgen

Russische Softwarehersteller sind auf ausländische Messenger wie Telegram angewiesen, um mit ihren Kunden und Partnern im Ausland zu kommunizieren. Das schrieb der Branchenverband ARPP bereits im Februar in einem Brief an die Regierung. Daher bat der Verband, diese Kommunikationskanäle für Firmenvertreter aufrechtzuerhalten. Zugleich bot er der Regierung an, den Kreis der Software-Exporteure zu definieren, die besonders auf die Messenger angewiesen sind.

Das Digitalministerium antwortete laut der Wirtschaftszeitung Vedomosti am 10. März. Zu dem Zeitpunkt hatte die Blockierung von Telegram, dem letzten verbleibenden großen ausländischen Messenger, bereits an Fahrt aufgenommen. Das Ministerium riet ARPP und den Softwareunternehmen, künftig russische Alternativen wie Max zu nutzen.

Der neue „nationale“ Messenger hat nach eigenen Angaben aktuell 4,5 Mio. Nutzer außerhalb Russlands. Eine Registrierung auf Max ist derzeit in 40 Ländern möglich, darunter GUS-Länder sowie die Türkei, Indien und die Vereinigten Arabischen Emirate. / Vedomosti (RU)

22.03.2026

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