Sanktionen beeinträchtigen Öleinnahmen

Die russischen Öleinnahmen sind im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 20% gesunken. Laut der britischen Zeitung Financial Times haben steigende Preisnachlässe auf russisches Rohöl in Verbindung mit niedrigen Weltmarktpreisen die russische Wirtschaft stark belastet. Im November kam es im Vergleich zum Vormonat nahezu zu einer Verdopplung der Differenz zwischen der Marke Brent (der internationalen Ölpreisreferenz), die auf dem niedrigsten Stand seit 2021 notierte, und dem russischen Urals-Rohöl, nachdem die USA Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil verhängt hatten.

Im Dezember pendelte sich der Urals-Preis bei 39,2 US-Dollar pro Barrel ein, ein Tiefststand seit Beginn der Pandemie. Bei einigen Lieferungen nach Indien fiel der Preis sogar auf 22 bis 25 US-Dollar und deckte damit kaum die Produktionskosten. Wie ein ehemaliger Topmanager eines russischen Energieunternehmens der Zeitung anonym mitteilte, bleibt Russland bei einer weiteren Verschärfung der Sanktionen nur eine einzige Option: der Verkauf von Rohöl ausschließlich über Pipelines. / Financial Times (EN), Frank Media (RU)

31.01.2026

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