Lukoil hat eine Vereinbarung mit dem US-amerikanischen Investmentfonds Carlyle über den Verkauf seiner Auslandsvermögenswerte unterzeichnet. Dies teilte der russische Ölkonzern auf seiner internationalen Website mit. Demnach erwirbt Carlyle 100% der LUKOIL International GmbH, einer Tochtergesellschaft des russischen Unternehmens. Die Vereinbarung hängt von der Erfüllung verschiedener Bedingungen ab, unter anderem der Einholung behördlicher Genehmigungen. Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums muss die Transaktion mit Carlyle noch genehmigen.
Die Aktiva in Kasachstan sind nicht Teil der Transaktion und bleiben Eigentum von Lukoil. Sie würden weiterhin unter den entsprechenden Lizenzen betrieben, heißt es auf der Website. Das Unternehmen verhandelt außerdem mit anderen potenziellen Käufern. Ende Januar gab das kasachische Energieministerium bekannt, einen offiziellen Antrag bei den US-Behörden zum Kauf der Lukoil-Vermögenswerte eingereicht zu haben. / Lukoil (EN), Forbes (RU)