Die internationale Arbeitsgruppe zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (FATF) hat davon abgesehen, Russland auf ihre Schwarze Liste der Hochrisikoländer zu setzen. Russland bleibe von der FATF suspendiert, erklärte die Financial Action Task Force in ihrer Plenarsitzung Ende voriger Woche in Paris. Medienberichten zufolge hatte insbesondere die Ukraine die FATF aufgefordert, Russland auf die Schwarze Liste zu setzen. Während der Plenarsitzung setzte die FATF Algerien, Angola, die Elfenbeinküste und Libanon auf die Graue Liste der Jurisdiktionen, die unter verstärkter Beobachtung stehen. Der Senegal hingegen wurde von dieser Liste gestrichen. Mitglied der FATF sind fast 40 Staaten. Mehr als 200 Staaten und Jurisdiktionen haben sich zur Einhaltung der FATF-Standards verpflichtet. Die Arbeitsgruppe tritt dreimal jährlich zusammen, um ihre Länderlisten zu aktualisieren. Wird ein Land als eine Hochrisiko-Jurisdiktion oder als eine Jurisdiktion unter verstärkter Beobachtung eingestuft, kann sich das negativ auf seine Reputation auswirken. / [FATF](
https://www.fatf-gafi.org/en/publications/Fatfgeneral/outcomes-fatf-plenary-october-2024.html) (EN), [Forbes](
https://www.forbes.ru/finansy/523888-fatf-ne-stala-menat-status-rossii-i-vklucat-ee-v-antiotmyvocnye-spiski?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (RU)