Die Ölpreise verzeichneten den größten wöchentlichen Anstieg seit 2022. Dies geht aus einem Bloomberg-Bericht hervor. Rohöl der Sorte Brent verteuerte sich innerhalb einer Woche um 17 bis 20%, wobei die Futures am 6. März erstmals seit Juli 2024 die Marke von 87 US-Dollar pro Barrel überschritten. Der Preis für West Texas Intermediate (WTI) lag bei rund 84 US-Dollar pro Barrel. Europäische Diesel-Futures legten innerhalb einer Woche um etwa 50% zu.
Analysten von Goldman Sachs warnen, dass der Brent-Preis die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschreiten könnte, sollte die Blockade der Straße von Hormuz länger als fünf Wochen andauern. Der katarische Energieminister Saad al-Kaabi warnte, dass alle Golfstaaten bei Fortsetzung der Militäraktion gezwungen sein würden, die Produktion für mehrere Tage einzustellen, was die Ölpreise auf 150 US-Dollar pro Barrel treiben könnte.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz ist nahezu zum Erliegen gekommen. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur passierten im vergangenen Jahr täglich rund 20 Millionen Barrel Öl und Erdölprodukte die Straße von Hormuz. Dies entspricht etwa einem Fünftel der weltweiten Lieferungen und bis zu 30% der weltweiten LNG-Exporte. / Bloomberg (EN), RBC (RU)
Rekordanstieg beim Ölpreis
09.03.2026
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