Reisebranche ruft um Hilfe
Russische Reiseveranstalter müssen wegen des Israel-Iran-Konflikts nach eigenen Angaben herbe Verluste hinnehmen. Der Branchenverband ATOR hat die Regierung deshalb um Unterstützung gebeten. Eine Unterstützung könnte in Form direkter finanzieller Zuschüsse oder auch als Entlastungen bei Abgaben erfolgen, sagte ATOR-Leiterin Maja Lomidse beim St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF). Wie sie ausführte, war die russische Reisebranche bereits im Mai in schwieriges Fahrwasser geraten, nachdem ukrainische Drohnenangriffe den Flugverkehr über Moskau wiederholt stundenlang lahmgelegt hatten. Allein am 22. Mai waren 160 Flüge betroffen. Nun habe der Krieg zwischen Israel und dem Iran der Branche zusätzlich zugesetzt, sagte Lomidse. Allein in den vier Tagen vom 13. bis 16. Juni habe der Finanzschaden 200 Mio. Rubel (2,2 Mio. Euro) betragen. Die ATOR-Chefin erklärte, dass die Reiseveranstalter viele festsitzende Urlauber, zum Beispiel aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, auf eigene Kosten nach Hause fliegen mussten. / [RIA Novosti](https://ria.ru/20250622/turoperatory-2024587221.html?in=l), [BFM](https://www.bfm.ru/news/576154), [M24](https://www.m24.ru/news/transport/23052025/799665) (beide RU)
23.06.2025
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