Mehr Exporte gegen Rubel

Im vergangenen Jahr hat Russland im Schnitt 41% seiner Exporte in der eigenen Landeswährung Rubel abgewickelt. Das teilte Pjotr Sasselski, Vorstandschef der Roseximbank, mit. Roseximbank ist als Teil des staatlichen Exportförderers REC (Russian Export Center) für die Unterstützung der Exporteure zuständig. Der Exportanteil von US-Dollar und Euro sei 2024 auf 19% gesunken, berichtete Sasselski am Freitag beim St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum SPIEF. Weitere 40% entfielen ihm zufolge auf die Landeswährungen russischer Handelspartner. In diesem Jahr setze sich der Trend zur Abkehr von Dollar und Euro fort, sagte der Roseximbank-Manager. „Das Problem der internationalen Zahlungen ist inzwischen gelöst: Eine SWIFT-Alternative wurde geschaffen und erfolgreich in den Markt integriert“, fügte er ohne nähere Angaben hinzu. Im April 2025 wurden nach Angaben der Zentralbank schon 52,3% der russischen Exporte und 56,2% der Importe in Rubel abgerechnet. Wie Sasselski weiter erzählte, führen 134 Staaten, die für 98% der Weltwirtschaftsleistung verantwortlich sind, schon eigene Digitalwährungen ein oder sie denken darüber nach. Eine Nutzung von digitalen Währungen im grenzübergreifenden Zahlungsverkehr könnte die Hürden beseitigen und die Transparenz erhöhen, meinte Sasselski. / [RIA Novosti](https://ria.ru/20250620/zaselskiy-2024331025.html) (RU)

24.06.2025

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