Regierung will Rubelkauf-Pflicht verlängern
Die russische Regierung will die im April auslaufende Devisen-Umtauschpflicht für Exporteure verlängern. Das teilte der Pressedienst des Kabinetts am Dienstag mit. Bestimmte russische Exportunternehmen sind seit Oktober aufgrund eines Präsidentenerlasses verpflichtet, mindestens 80% ihrer im Ausland erwirtschafteten Devisenerlöse nach Russland zurückzuführen und 90% davon in Rubel umzutauschen. Der Zwangsumtausch wurde als Reaktion auf den Absturz des Rubels eingeführt und gilt zunächst für sechs Monate. „Die Maßnahme hat sich als wirksam erwiesen“, lobte am Montag Vizepremier Andrej Beloussow. Die Umtauschpflicht habe den inländischen Devisenmarkt mit Fremdwährungen gesättigt und so zu einer Stabilisierung des Rubels beigetragen, argumentierte er. So habe die russische Währung schon im Oktober um 4,5% gegenüber dem US-Dollar aufgewertet. Mittlerweile ist ein US-Dollar knapp 89 Rubel wert. Anfang Oktober waren es rund 101 Rubel. / [РБК](https://www.rbc.ru/economics/23/01/2024/65af58dd9a794723eee70f11?from=copy) (RU)
25.01.2024
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