Lockerung von Genehmigungspflicht

Das russische Finanzministerium möchte den Verkauf von Unternehmensanteilen durch westliche Eigentümer in bestimmten Fällen vereinfachen. Das erfuhr die staatliche Nachrichtenagentur Interfax von ihren Quellen. Die Initiative zielt auf Unternehmen, die in strategisch wichtigen Sektoren wie Energie und Rohstoffe tätig sind und einer besonderen Kontrolle unterliegen. Zu ihnen gehören z.B. Banken, Energie- und Rohstoffförderungsunternehmen. Seit August 2022 ist ihr Verkauf für westliche Ausländer nur mit Zustimmung von Präsident Wladimir Putin möglich. Die Genehmigungspflicht soll nun entfallen, falls es sich beim Käufer um eines der russischen strategischen Unternehmen handelt. Damit sollen die Verkaufsprozesse beschleunigt werden. Offenbar soll diese Lockerung jedoch nicht für Banken gelten. Daneben plant das Ministerium auch eine Verschärfung: Für „unfreundliche“ Ausländer soll nicht nur der Verkauf strategischer Unternehmen einer Genehmigung des Präsidenten bedürfen, sondern auch der Erwerb von Anteilen an solchen Unternehmen. / [Frank Media](https://frankmedia.ru/152493), [Interfax](https://www.interfax.ru/russia/941720) (alle RU)

25.01.2024

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