Die österreichische Großbank RBI hat einen Medienbericht über eine Aussetzung der Rückzugspläne in Russland als falsch zurückgewiesen. Auf Anfrage der russischen staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti erklärte RBI-Sprecher Christof Danz am Freitag, dass der Prozess weder gestoppt noch ausgesetzt sei. Die britische Wirtschaftszeitung Financial Times hatte zuvor unter Verweis auf Insider berichtet, die RBI habe angesichts der Annäherung zwischen den USA und Russland im Februar entschieden, den Verkauf des Russlandgeschäfts zu pausieren. Das Blatt verwies auch darauf, dass der „ohnehin komplizierte“ Rückzug der Österreicher durch eine Gerichtsentscheidung zusätzlich erschwert worden sei. Ein russisches Gericht hatte im September die Anteile der RBI-Russlandtochter eingefroren und diese verpflichtet, 2 Mrd. Euro Schadenersatz an ein russisches Unternehmen zu zahlen. / [BFM](
https://www.bfm.ru/news/571776) (RU), [Financial Times](
https://www.ft.com/content/8b5c05b5-c6bf-4e11-9be1-e28f576b472a) (EN)