Raiffeisen-Geschäft rückläufig

Die österreichische Raiffeisenbank hat rückläufige Zahlen für ihr Russlandgeschäft gemeldet. Der Marktanteil bei Auslandsüberweisungen habe sich 2023 gegenüber den Höchstwerten des Vorjahrs halbiert, schreibt die Bank in ihrem Jahresbericht. Medien hatten den Anteil im Februar 2023 auf 50% geschätzt. Seitdem begrenzte die russische Raiffeisenbank die Möglichkeit zu Überweisungen und verteuerte sie zunehmend. Zuletzt verdreifachte sie die maximale Kommission für Devisen-Transfers auf 1000 US-Dollar bzw. Euro. Einen Rückgang gab es auch beim Gewinn in Russland, der 2022 mit 3,8 Mrd. Euro mehr als die Hälfte des weltweiten Konzerngewinns ausmachte. Im vergangenen Jahr belief sich der russische Beitrag auf 1,15 Mrd. Euro, wobei ein Großteil der Summe auf die erste Jahreshälfte entfiel. 2021 betrug der Gewinn 0,4 Mrd. Euro. / [RBC](https://www.rbc.ru/finances/31/01/2024/65ba02749a794712ff3b26eb) (RU)

01.02.2024

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