Rückzugspläne auf Eis gelegt
Einige westliche Unternehmen haben ihre Pläne für den Rückzug aus Russland auf Eis gelegt, erfuhr die russische Ausgabe des US-Magazins Forbes aus regierungsnahen Kreisen. Als Grund nennen die Insider die zuletzt verschärften Regeln beim Verkauf westlicher Firmen. In einigen Fällen sei vom Verkauf Abstand genommen worden, obwohl es bereits eine Vereinbarung mit einem Käufer gegeben und nur die Zustimmung der russischen Regierung gefehlt habe. Die Marktexit-Auflagen für westliche Unternehmen waren Anfang Oktober erneut verschärft worden. Die sogenannte „freiwillige Zahlung“ an den russischen Staat wurde von 15% auf 35% des von staatlich genehmigten Gutachtern ermittelten Marktwertes erhöht. Von den Verkäufern wird nun ein Preisabschlag von mindestens 60% zum Marktwert statt bisher 50% verlangt. Laut Forbes liegen der russischen Regierungskommission für Kontrolle über ausländische Investitionen, die über die Rückzugsverkäufe entscheidet, mittlerweile mindestens 200 Verkaufsanträge vor. / [Forbes](https://www.forbes.ru/finansy/523852-sdelki-po-prodaze-aktivov-inostrancev-nacali-ostanavlivat-iz-za-uzestocenia-pravil?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (RU)
30.10.2024
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