Probleme bei Butterproduktion

In Russland droht ein Einbruch der Butterproduktion. Medienberichten zufolge haben rund ein Dutzend Hersteller den Einzelhandel vor Produktions- und Lieferstopps gewarnt. Grund für die Probleme ist ein Defizit an den Rohstoffen, die bei der Butterzubereitung verwendet werden. Zum Beispiel setzte H&N, das Milchprodukte der Marke Prostokwaschino herstellt, seine Kunden über einen Lieferstopp ab dem 1. September in Kenntnis. Die ehemalige Danone-Tochter begründete die Maßnahme mit gestiegenen Kosten von Zutaten wie Rahm und Milchfett, die sich seit Jahresbeginn um 46% bzw. 55% verteuert hätten.

Die russischen Butterpreise sind dieses Jahr schon um mehr als 20% gestiegen. Gestern nahm sich der für den Bereich Landwirtschaft zuständige Vizepremier Dmitrij Patruschew des Problems an. Zu den Ergebnissen eines Treffens mit Butterproduzenten und Einzelhändlern gehörte, dass mehr Butter importiert werden solle. Dies bedeute laut Patruschew jedoch kein Abrücken vom ausgegebenen Ziel, die Produktion im Inland zu steigern. / RBC [1](https://www.rbc.ru/business/22/10/2024/6716f72d9a7947f51e92cfa4), [2](https://www.rbc.ru/economics/23/10/2024/6718deb99a7947700ea1f2a4) (RU)

25.10.2024

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