Neue Sonderwirtschaftszonen
In Russland entstehen drei weitere Sonderwirtschaftszonen mit steuerlichen und anderen Vorzügen für Investoren. Am Samstag ordnete die Regierung die Gründung der Sonderwirtschaftszonen „Sistema“ in Mordwinien (Wolgagebiet), „Rostowskaja“ in der südlichen Region Rostow und „Emmaus“ im zentralrussischen Twer an. Das Kabinett erwartet, dass Firmen in den drei neuen Sonderwirtschaftszonen insgesamt mindestens 59 Mrd. Rubel (Euro) in die Produktion von Baumaterialien, Elektronik, Maschinen und chemischen Erzeugnissen investieren und fast 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen. In „Rostowskaja“ soll u. a. eine Erdgasverflüssigungsanlage entstehen. Außerdem vergrößerte die Regierung die bestehenden Sonderwirtschaftszonen Kaluga und Lipezk. Dort sollen drei Pharmafabriken und ein Landmaschinenwerk mit einem geschätzten Investitionsvolumen von 49,6 Mrd. Rubel (501 Mio. Euro) gebaut werden. In Russland gibt es rund 50 Sonderwirtschaftszonen. Für dort registrierte Unternehmen gelten zollrechtliche, regulatorische und andere Erleichterungen. So zahlen sie Schätzungen zufolge im Schnitt nur 3,5% bis 4% Gewinnsteuer statt der im Rest des Landes üblichen 20%. / [Russ. Regierung](http://government.ru/news/51069/), [Russ. Wirtschaftsministerium](https://www.economy.gov.ru/material/directions/regionalnoe_razvitie/instrumenty_razvitiya_territoriy/osobye_ekonomicheskie_zony/), [RBC](https://trends.rbc.ru/trends/industry/636e11229a7947f3411535ff?from=article_body) (alle RU)
12.03.2024
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