Moskau untersagt kleine Wohnungen
Die Stadt Moskau hat Bauunternehmen mitgeteilt, künftig keine neuen Wohnungen mit weniger als 28 Quadratmetern genehmigen zu wollen. Für Wohnungen mit zwei Zimmern soll eine Mindestfläche von 44 m² gelten. Die Behörden verweisen u. a. auf eines der neuen Mai-Dekrete von Präsident Wladimir Putin, das bis 2030 eine Zielmarke von 33 m² Wohnfläche pro Person vorgibt. Experten befürchten, dass die Vorschrift, sollte sie tatsächlich angewendet werden, das Angebot vor allem an preiswerten Wohnungen verkleinern könnte. Weitere große russische Städte dürften dem Beispiel der Hauptstadt folgen, so eine Einschätzung. Medienberichten zufolge hat mindestens das Leningrader Gebiet bereits eine analoge Maßnahme beschlossen. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6693627) (RU)
21.05.2024
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