Ministerium: Flugsicherheit gewährleistet

Das russische Verkehrsministerium sieht die Flugsicherheit in Russland trotz der westlichen Sanktionen gewährleistet. „Die Betriebssicherheit der aktuellen Flotte an ausländischen und russischen Zivilflugzeugen kann mit gebündelten Kräften auf hohem Niveau aufrechterhalten werden“, versicherte die Behörde am Freitag. Zudem habe Russland „eine der jüngsten Flotten von Langstreckenflugzeugen weltweit“. „Sie ist jünger als der europäische Durchschnitt.“ Für die Zukunft setzt das Ministerium auf importsubstituierte russische Flieger der Typen Sukhoi Superjet und MS-21. Der Beginn ihrer Serienproduktion wurde allerdings von 2023 auf 2026 bzw. von 2024 auf 2026 verschoben, wie der zuständige Staatskonzern Rostec vor wenigen Tagen mitteilte. Das Industrie- und Handelsministerium führte die Verzögerungen auf „technische Probleme“ und die Notwendigkeit längerer Tests zurück. Westliche Sanktionen verbieten seit 2022 nicht nur den Kauf von Airbus und Boeing-Flugzeugen, die den Großteil der Flotte russischer Airlines ausmachen, sondern erschweren auch die Beschaffung essenzieller Ersatzteile. Als Reaktion darauf stellte die russische Regierung ambitionierte Pläne zur Förderung inländischer Flugzeughersteller auf. Im August versprach Ministerpräsident Michail Mischustin dem MS-21-Hersteller gezielte Hilfen, um das Produktionstempo zu beschleunigen. / [Izvestia](https://iz.ru/1658464/2024-03-01/mintrans-vysoko-otcenil-nadezhnost-aviaparka-rossii)

04.03.2024

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