Mehr marode Straßen

Die Straßeninfrastruktur in Russland verfällt, sagt Verkehrsminister Roman Starowojt. Vor allem gebe es immer mehr sanierungsbedürftige Bundesfernstraßen, aber auch Regional- und Gemeindestraßen seien in einem schlechten Zustand, berichtete der Minister in der Staatsduma. Statt mit einem Neubau zu beginnen, sollte man sich auf die Modernisierung des bestehenden Straßennetzes konzentrieren, schlug Starowojt vor. Die Gesamtlänge aller im Binnenverkehr relevanten Autostraßen in Russland gaben die Behörden im Mai 2021 mit 138.000 Kilometern an. Davon entfielen 61.000 Kilometer auf Bundesstraßen und 77.000 Kilometer auf Straßen im Eigentum der Regionen. Im August 2020 waren nach Angaben des Rechnungshofs fast 56% aller Regional- und Gemeindestraßen sanierungsbedürftig. Bei den Bundesstraßen betrug der Anteil rund 15%. Seitdem hat sich die Lage laut Minister Starowojt nur verschlechtert. / [RBC](https://www.rbc.ru/economics/31/07/2024/66a9fb629a794774cc668811?from=short_news) (RU)

01.08.2024

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