Förderprogramm für IT-Spezialisten

Trotz des Endes des allgemeinen Förderprogramms für Immobilienkäufer werden IT-Spezialisten in Russland auch in den kommenden Jahren staatlich subventionierte Hypothekenkredite aufnehmen können. Gestern verlängerte die Regierung das entsprechende Teilprogramm bis 2030, allerdings mit Ausnahmen. Die im April 2022 gestartete Förderung für IT-Spezialisten wäre zum 1. Januar 2025 ausgelaufen. Ziel der Verlängerung sei es, qualifizierte IT-Fachkräfte in Regionen abseits von Moskau und Sankt Petersburg zu halten, erklärte das Kabinett. Deshalb würden die beiden größten russischen Städte künftig vom Förderprogramm ausgenommen. Die neuen Regeln sollen schon ab August gelten. Dazu gehören u. a. der maximale Zinssatz von 6% und die maximale Kredithöhe von 9 Mio. Rubel (ca. 97.000 Euro). Den Banken und Regierungen der Regionen stehe es frei, auf eigene Kosten auch attraktivere Zinsen anzubieten, heißt es in der Mitteilung des Kabinetts. Am 1. Juli war das allgemeine Immobilien-Förderprogramm der russischen Regierung, das im Frühjahr 2020 beschlossen worden war, ausgelaufen. Der Staat garantierte den Käufern einen maximalen Zinssatz für Hypothekenkredite von zuletzt 8% und kompensierte den Banken die Differenz zur Marktverzinsung. / [Russ. Regierung](http://government.ru/news/52278/), [Interfax](https://www.interfax.ru/business/973384) (alle RU)

01.08.2024

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